Thursday Mar 28, 2013

Inferno OS auf Fedora Linux x86_64

Inferno ist ein kleines feines Betriebssystem, welches aus Plan 9 hervorgegangen ist.


Inferno kann "nativ" direkt auf Hardware ausgeführt werden, für den Anfang ist jedoch eine "hosted" Installation einfacher. Inferno kann als "Anwendung" unter Windows, MacOS, Irix, Solaris, diversen BSD Unixen sowie auch unter Linux ausgeführt werden. Dieser Blogpost beschreibt, wie Inferno unter Fedora Linux (FC18) eingerichtet wird.


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Wednesday Mar 20, 2013

Forth überall


Mein Vortrag von den Chemnitzer LinuxTagen 2013 mit dem Thema "Forth überall"


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Tuesday Mar 19, 2013

Plan 9, Linux und ein Rasberry Pie


Mein Vortrag von den Chemnitzer LinuxTagen 2013 und den Augsburger Linux Info Tagen 2013 mit dem Thema "Plan 9, Linux und ein Rasberry Pie"


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Monday Mar 05, 2012

GNU Forth 0.7.0 fuer TinyCore Linux

Gerade erstellt fuer die Forth-Tagung 2012, ein TinyCore Installationpaket fuer GNU Forth 0.7.0: gforth.tcz.


Monday Dec 12, 2011

Plan9 unter 9vx in TinyCore Linux

Plan 9 ist ein fazinierendes kleines Betriebssystem, eine Weiterentwicklung von Unix mit einer klaren Struktur und sehr guten Programmierschnittstellen (Netzwerk-API auf Dateibasis).


Seit einigen Jahren ist Plan 9 nun unter einer Open Source Lizenz verfügbar. Zum Austesten braucht man aber eine Virtualisierungsumgebung, oder Hardware, welche von Plan 9 nativ unterstützt wird.


9vx ist eine leichtgewichtige Virtualisierungsschicht, die den Plan 9 Kern als Anwendungsprogamm unter Linux ausführt. Dabei verbraucht 9vx und auch Plan 9 nicht viel Resourcen, bei mir läuft Plan 9 unter TinyCore Linux auf einem IBM Thinkpad T20 mit 256MB Speicher und 700Mhz P3 CPU (Plan 9 läuft so auch auf den kleinen LinuTop Rechnern).



Plan 9 unter TinyCore Linux

Plan 9 Ausprobieren:



  1. TinyCore Linux installieren/laden (z.B. von CD, USB oder aus dem Netz booten)
  2. 9vx mit voller Plan 9 Installation laden (114 MB)
  3. Plan 9vx Paket mounten: tce-load -i 9vx-0.12-full.tcz
  4. Plan 9 starten: 9vx

Wer Plan 9 mal auf echter Hardware laufen lassen möchte, der schaue unter dem Fork "9Front" nach:
http://code.google.com/p/plan9front/wiki/KnownWorkingHardware

Monday Jun 13, 2011

Nicht gesucht und doch gefunden: ttytter

ttytter ist ein Twitter Klient-Programm für die Kommandozeile. ttytter ist in Perl geschrieben und sollte auf jedem System mit Perl Interpreter funktionieren (Windows, MacOS X, Linux, xBSD ...).




ttytter gibt es als OpenSource (FFSL) unter
http://www.floodgap.com/software/ttytter/

Monday Mar 07, 2011

GNU/Emacs 23.2 für TinyCore

GNU/Emacs 23.2 für TinyCore Linux

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Monday Jan 04, 2010

Oberon V4 unter Tinycore Linux

Seit ich 1993 Native Oberon auf einem AMD386-40Mhz mit ET4000 Karte ausprobiert hatte war ich von den Möglichkeiten dieses Systems begeistert. Ein multitasking Betriebssystem mit GUI und Anwendungen das auf eine 1.44" Diskette passt. Dazu ein Editor und Oberon Compiler, und eine ganze Menge 'Open Source' Code und Dokumentation (Linux war gerade erst geboren und für mich noch unterhalb des Radars.

Die Sprache Oberon war mir als Turbo-Pascal Programmierer (damals, 1993) vertraut.

Das Native Oberon erwies sich in der Zeit vor virtuellen Maschinen jedoch als zu umständlich fuer den Tag-täichen Gebrauch, und so wurde die Idee einer Oberon Workstation auf Eis gelegt.

Über die Weihnacht-Feiertage 2009 habe ich das Oberon V4 System der Johannes Kepler Universität Linz (wieder-)entdeckt und auf dem Linutop 1 unter TinyCore Linux installiert. Die Version 1.7.2 (Codename "Rise from the dead") funktionierte sofort ohne Neukompilierung, obwohl diese Version von November 2004 schon einige Jahre alt ist (die Beste Download Quelle ist SourceForge: http://sourceforge.net/projects/oberon/files/).

Das angenehme an älterer Software ist, das sie auch auf kleinen Rechnern noch performant funktioniert. Nach dem Start benötigt Oberon V4 fuer Linux 7.3 MB Hauptspeicher und läuft sehr flüssig (ich habe auch das aktuelle Oberon der ETH Zürich, A2 aka AOS aka Bluebottle auf dem Linutop 1 ausprobiert. Es läuft, bedient sich aber auf dem kleinen Gerät schwerfäellig).

Oberon V4 Desktop Screenshot

Download: Oberon V4 für GNU/Linux als Tiny Core TCZ Paket (4.6 MB)

Drei Bücher über das Oberon System und die Sprache Oberon (beide von Niklaus Wirth) sind im PDF Format erhätlich:

Weitere Quellen für Oberon Interessierte sind in der Linksammlung dieser Seite zu finden.

Sunday Jan 03, 2010

Tinycore Linux auf dem Linutop 1

Der Linutop 1 mit 256 MB Speicher wird nicht mehr mit neuen Versionen des LinuTop OS bedacht, der neue Linutop OS Version 3.0 kann auf dem Linutop 1 nicht gestartet werden.

Was gibt es für Alternativen?

Tinycore Linux ist ein minimalistisches Linux mit grafischer Oberfläche (es gibt auch eine Version die in den Textmodus startet, genannt Microcore Linux). Tinycore Linux ist nur 10 MB gross und besteht imwesendlichen aus zwei Teilen: dem Linux Kernel (Datei bzImage) und dem Linux System in der Init-Ramdisk (Datei tinycore.gz). Beide Dateien werden vom Bootloader (Syslinux oder Grub) in den Speicher geladen, entpackt und ausgeführt.

Weitere Softwarepakete (Firefox Browser, Textverarbeitung, Tools, ...) können über ein einfaches Paketverwaltungsprogramm aus dem Internet geladen werden. Dabei werden diese Pakete nicht wie in gängigen Linux Distributionen in einem Dateisystem installiert, sondern die Pakete sind SquashFS Dateisysteme, welche beim Start des Systems per Unionmount dem System hinzugefügt werden.

Durch diese besondere technik startet Tinycore Linux auf dem Linutop sehr schnell (nach meinen Messungen ca. 10 Sekunden schneller als das schnellste Linutop OS, Version 1.4)-Die meiste Zeit wird beim Entpacken des Kernels und Initialisieren des Kernels benötigt.

Tinycore mit ION3 WM auf dem Linutop 1

Da der Linutop 1 eine fest definierte Hardware hat, kann das Tinycore Linux speziell auf auf den Linutop 1 angepasst werden.

Linux Kernel (monolithisch) für Tinycore auf Linutop 1

Tinycore 2.7 initrd optimiert für Linutop 1

TCZ Paket des ION3 Windowmanager: http://www.strotmann.de/~cas/download/tinycore/ion3.tcz

MeineKonfiguration des Syslinux Bootloaders fürTinycore Linux auf dem Linutop 1:




tc@box:~$ more /mnt/sda1/boot/syslinux/syslinux.cfg
display boot.msg
default tinycore
label tinycore
kernel /boot/bzImage
append initrd=/boot/tinycore.gz quiet max_loop=255 waitusb=5 tce=sda1 dosswapfile tz=CET kmap=de desktop=ion3

implicit 0
prompt 1
timeout 300
F1 boot.msg
F2 f2
F3 f3



Saturday Jan 31, 2009

Ubuntu 8.10 MID (Mobile Internet Device) auf dem Linutop 1

Heute habe ich Ubuntu 8.10 für "Mobile Internet Devices" (also für kleine Netbooks oder Geräte wie das Nokia N800) auf dem Linutop 1 getestet. Ubuntu MID ist speziell für Maschinen mit geringem Speicher und Prozessorleistung ausgelegt. Statt des normalen Gnome-Desktop benutzt MID Ubuntu den "Hildon" Desktop, welcher speziell für kleine Bildschirme optimiert ist. Ubuntu MID is ähnlich dem Ubuntu Netbook Remix.


Hildon auf dem Linutop 1


Das Ubuntu MID beinhalten einen auf Firefox basierenden Browser mit einer für die kleinen Bildschirme angepassten Bildschirmaufteilung. Die URL-Leiste ist z.B. um unteren Bildschirmrand zu finden. Weiterhin sind enthalten Thunderbird als E-Mail Programm, Liferea Feedreader, OpenOffice, FBReader als eBook-Reader, Pidgin Chat, Spiele und kleinere Tools (auch das Terminal) und OpenJDK (Java) WebStart.


Die Anwendungen lassen sich alle recht gut bedienen, die Hildon Oberfläche ist angenehm zu benutzen und schnell gelernt. Da Ubuntu einen generischen Kernel benutzt (welcher nicht spziell auf den Linutop angepasst ist) dauert der Startvorgang recht lange. Ist das System aber erst gestartet gestaltet sich die Benutzung flüssig.


Ein Ubuntu MID Image fuer USB Sticks liegt auf den Ubuntu Release Servern bereit: http://releases.ubuntu.com/intrepid/ubuntu-8.10-mid-lpia.img


Zur Installation kann dieses Image direkt per "dd" auf einen (leeren) USB Stick aufgespielt werden (Achtung, prüfen ob der USB Stick als "/dev/sdb" gefunden wird, ggf. die Befehle anpassen):




curl -O http://releases.ubuntu.com/intrepid/ubuntu-8.10-mid-lpia.img
dd if=ubuntu-8.10-mid-lpia.img of=/dev/sdb bs=1M



Monday Dec 22, 2008

Solaris 11 auf dem Linutop und A110

Am Wochenende habe ich die neue (Open-)Solaris 11 (Version 101svn) per USB Stick auf dem Linutop 1 und dem A110 Nettop ausprobiert. Getestet habe ich die kleine Milax Distribution sowie das "offizielle" OpenSolaris 1108.


Auf den Linutop Maschinen (1 + 2) erkennt das Xorg (X11 Oberfläche) den Geode Grafikchipsatz nicht korrekt und bleibt hängen. Es ist jedoch moeglich in den Textmodus zu starten und sich dort anzumelden. Der Kernel kann zwar einige Hardwarekomponenten nicht richtig ansprechen, aber das System ist benutzbar.




Auf dem A110 Nettop von One starten sowohl Milax als auch OpenSolaris ohne Probleme bis in die grafische Oberfläche. Die eingebaute Netzwerkkarte funktioniert ohne Probleme.


Da OpenSolaris 11 nicht für kleine Geräte (wenig Hauptspeicher, geringe CPU Leistung) optimiert ist, läuft das System behäbig, ist aber benutzbar. Viele der Gnome Standard-Dialoge sind jedoch auf dem A110 7" Bildschirm nicht benutztbar.



Sunday Jul 20, 2008

FreeDOS und VolksForth auf dem Linutop 1

Linutop OS started in 1-2 Minuten auf dem Linutop. Doch manchmal braucht man kein Netzwerk, keine grafische Oberfläche, sondern möchte schnell ein paar Zeilen Forth-Code ausprobieren. Oder ein Spiel unter DOS spielen, einen kurzen Text schreiben.

FreeDOS (ein MS-DOS kompatibles OpenSource Betriebssystem) startet auf dem Linutop 1 in weniger als 10 Sekunden. Aber wie bekommt man FreeDOS auf dem Linutop? Hier eine Anleitung:

ACHTUNG: Bei Änderung an der Linutop Startprozedur sollte immer ein startbarer Backup-USB-Stick für den Linutop bereitliegen, für den Fall das ein Fehler den aktuellen Stick unbootbar macht!

FreeDOS wird am besten von einer Bootdiskette gestartet. Da der Linutop Rechner aber kein Diskettenlaufwerk eingebaut hat, benutzen wir ein Diskettenabbild und die "Memdisk" Funktion des Linux-Laders "Syslinux".

Der "Memdisk" Kernel ist im Linutop OS vorhanden und muss in das Linutop-Verzeichnis "/cdrom" kopiert werden. Dazu den Linutop vom USB Stick in das Linutop OS starten, ein Terminal-Fenster öffnen und "memdisk" in das Verzeichnis "/cdrom" kopieren:

cp /usr/lib/syslinux/memdisk /cdrom

Die für den Linutop 1 angepasste minimale FreeDOS 360KB Bootdiskette laden und per "gunzip" entkomprimieren und die Datei "fdboot.img" im Verzeichnis "/cdrom" speichern.

FreeDOS wird als bootbare CD ausgeliefert. Mangels CD-ROM Laufwerk kann diese CD aber schwer auf dem Linutop installiert werden. Daher sollte FreeDOS auf einem anderen Rechner (oder virtuellem PC) installiert werden und dann das "fdos" Verzeichnis aus dem Laufwerk "C:" in das Verzeichnis "/cdrom" auf dem Linutop kopiert werden. Wer FreeDOS nicht eigens auf einem anderen Rechner installieren möchte, kann auch die folgenden ZIP Dateien nach "/cdrom" entpacken. Die ZIP Dateien enthalten ein Basis FreeDOS System, jedoch aus Platzgründen ohne die Hilfetexte:
FreeDOS Basis Installation Teil 1
FreeDOS Basis Installation Teil 2

Unter dem Verzeichnis "/cdrom" legen wir nun eine Datei "AUTOEXEC.BAT" an. Das Verzeichnis "/cdrom" wird später under DOS Laufwerk "C:"

AUTOEXEC.BAT


@echo off
prompt $p$g
path C:\FDOS\BIN;C:\FDOS\APPS;
set HELPPATH=C:\FDOS\HELP
set LANG=DE
set NLSPATH=C:\FDOS\NLS
LH C:\FDOS\BIN\LBACACHE
LH C:\FDOS\APPS\ALTKEYA
SRDISK D: 360 /F:360
echo FreeDOS is now at your service :-)

Um FreeDOS vom Disketten-Abbild starten zu können, erweitern wir die Konfiguration des Syslinux Tools. Dazu fügen wir folgende Zeilen an die Datei "syslinux.cfg" an:


LABEL fd
MENU FreeDos
KERNEL memdisk
append initrd=fdboot.img

Wenn wir Forth unter FreeDOS programmieren möchten, laden wir die VolksForth Distribution und kopieren die Datein in das Verzeichnis "/cdrom".

Nun können wir den Linutop neu starten und dann beim Erscheinen des Boot-Bildschirms schnell die Escape "ESC"-Taste drücken, um den Linutop OS Startvorgang zu unterbrechen. Dann "fd", das Label für FreeDOS eingeben, und FreeDOS wird gestartet.

Viel Spass mit FreeDOS auf dem Linutop!

Thursday Jul 03, 2008

Linutop OS Version 2.2

Die Kollegen von Linutop in Frankreich haben zum 1sten Juli eine neue Version der Linutop Software veröffendlicht. Version beinhaltet auf der Applikationsseite aktualisierte Anwendungen wie Firefox 3 und OpenOffice 2.4. Aber auch auf im Betriebssystem gibt es interessante Neuerungen. Das System basiert nun auf Xubuntu 8.04 "Hardy Heron" mit einem 2.6.23 Linux Kernel. Das neue Xorg X11 System erkennt angeschlossene Bildschirme besser und die Geode Grafikprozessoren der Linutop-Geräte werden mit neuen Treibern besser unterstützt, so das auch auf dem Linutop 1 eine sehr gute Videowiedergabe möglich ist.

Als "Overlay" Dateisystem (das Basissystem befindet sich in einer komprimierten Datei /cdrom/casper/filesystem.squashfs, alle Änderungen werden transparent auf der 2ten Partition gespeichert) wird nun AUFS verwendet, welches einen sehr robusten Eindruck macht.

Aktualisiert 3.7.2008
Obwohl die Version 2.2 für den Linutop 2 optimiert ist, lässt sich die neue Version auch per USB-Stick am Linutop 1 benutzen. Hierzu den Link im Linutop-Wiki zum Erstellen eines neuen USB-Sticks benutzen. Bitte beachtet das einige Software in Version 2.2 für den Linutop 2 mit 512 MB Hauptspeicher ausgelegt ist und auf dem Linutop 1 nur sehr langsam arbeitet (wie OpenOffice).

Das Installationsscript des Linutop OS 2.2 "newkey-l2.sh" ist nur für den Linutop 2 vorbereitet. Es installiert die neue Linutop OS 2.2 Version auf dem ersten USB Stick (sda). Beim Linutop 2 funktioniert dies, wenn man den Linutop vom internen Flash-Speicher gebootet hat. Beim Linutop 1 würde das Script jedoch dem ersten USB Stick überschreiben, welches der USB-Stick ist, von dem das aktuelle System läuft. Das Resultat ist ein unbrauchbarer USB-Stick. Daher am Linutop 1 das angepasste Script "newkey-22-l1.sh" benutzen, welches die neue Software auf den 2ten USB-Stick installiert (sdb):


#!/bin/bash

export URL=http://images.linutop.eu
wget $URL/lusm-web -O lusm-web
chmod a+x lusm-web
sudo ./lusm-web -d /dev/sdb $URL/current2/


Saturday Jun 28, 2008

Slax auf dem Linutop 2

Ich habe dieses Wochenende ein wenig Zeit gefunden und Slax (http://www.slax.org/) auf dem Linutop 2 ausprobiert.

Slax ist eine sehr schöne Linux-Distribution für Nettops und Laptops und kann direkt von USB-Sticks gestartet werden. Die Installation kann auf einem USB-Stick mit FAT Dateisystem erfolgen. Dazu wird das ca. 190 MB grosse TAR Archiv von der Webseite geladen und auf einen frischen USB Stick gepackt. Ein kleines Script erzeugt dann den benötigten Boot-Sektor auf dem USB Stick. Dieses Script liegt in einer Shell-Script und einer DOS/Windows BAT-Script Variante vor, so das die Einrichtung des USB-Sticks auch ganz ohne Linux erfolgen kann.

Slax bootet dann auf dem Linutop 2 vom USB Sick und erkennt die Netzwerkschnittstelle und auch den AMD Geode Grafikchipssatz ohne Probleme. Als Oberfläche wird bei Slax KDE eingesetzt.

Um Slax dauerhaft auf dem Linutop zu installieren habe ich folgende Installation gewählt:

  • Den internen Flash Speicher des Linutop 2 (1 GB, /dev/hda) in drei Partitionen unterteilt: 500 MB für Slax, 120 MB für Swap, 380 MB für Daten
  • die Partitionen /dev/hda1 und /dev/hda3 habe ich mit dem EXT3 Dateisystem formatiert ( mkfs.ext3 /dev/hda1; mkfs.ext3 /dev/hda3 )
  • die Partition /dev/hda2 habe ich als Swap-Partition eingerichtet ( mkswap /dev/hda2 ). Linux läuft einfach besser wenn wenigstens eine kleine Swap-Partition verfügbar ist, auch wenn der Swap-Speicher meistens gar nicht benötigt wird.
  • die Datei /boot/liloinst.sh habe ich an einigen Punkten geändert (sie unten):
    • vga=0x316 // schaltet den Linux Framebuffer auf 1024x768 Bildpunkte
    • append = "ramdisk_size=6666 changes=/mnt/hda3 autoexec=kdm;" // Änderungen am System unter /mnt/hda3 speichern und KDM automatisch ausführen

Änderungen an /boot/liloinst.sh


cat << ENDOFTEXT >$MYMNT/boot/lilo.conf
boot=$MBR
prompt
timeout=40
lba32
compact
change-rules
reset
install=text
image=$MYMNT/boot/vmlinuz
initrd=$MYMNT/boot/initrd.gz
label=Slax
root=/dev/ram0
read-write
vga=0x316
append = "ramdisk_size=6666 changes=/mnt/hda3 autoexec=kdm;"
ENDOFTEXT

Slax startet nun von der ersten Partition. Diese Partition ist nicht änderbar. Alle Änderungen am System und auch neue Programme werden über das Overlay-Dateisystem nach /dev/hda3 gespeichert.

Sollte ich einmal etwas verkonfiguriert haben, so kann ich immer die Daten von der dritten partition löschen und habe ein lauffähiges System.

Slax läuft auch wunderbar auf dem A110 Nettop ;)